LK Nord: 4.Sp.: FSV Fortuna Britz - SV 90 Pinnow 3:6 (1:3)
Von Rick Neßler, 21.09.2020
 

Mit einem 6:3 Auswärtssieg kehrt der SV 90 Pinnow aus Britz heim. Es waren sehr interessante Voraussetzungen für das Spiel. Von den zwölf direkten Duellen konnte die Fortuna ganze zehn für sich entscheiden. Nur einmal gewann der SV 90, das war im Februar 2013 in einem Landesklassespiel. Auf der anderen Seite ist Britz mit drei Niederlagen denkbar schlecht in die neue Saison gestartet und auch nach dem Pokalaus gegen den Kreisklasse-Vertreter Ostender SV Eberswalde klingelten die Alarmglocken, sodass Trainer Enrico Jürgens bereits von einem „Pflichtsieg“ gegen Pinnow sprach.
Beide Teams konnten mit sechs Wechselspielern eine breite Bank aufbieten. Britz´ bisher bester Torschütze Paul Halhato-Jung konnte die Fortuna auch früh in Führung bringen (4.), doch Djibril Badji (14.), Eshagh Bayani (16.) und Rick Neßler (39.) drehten die Partie mit ihren Toren schnell zu Gunsten des SV 90. Die Heimherren standen mit ihrer Abwehrreihe sehr hoch, sodass Pässe in die Tiefe oft gefährlich wurden. Pinnow zeigte eine gute Partie und konnte durch Patrick Höfert kurz nach der Halbzeitpause direkt auf 1:4 erhöhen (52.). Und auch den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer per Elfmeter von Sebastian Peters (2:4, 63.) konnte Höfert direkt kontern (2:5, 64.). Es folgten bis zum Spielende die schwächeren Minuten der Gäste. Als wenn man die Partie bereits abgehakt hätte, entstanden durch mangelnde Laufbereitschaft und unnötige Schönspielerei Lücken in der Defensivreihe. Tormann Benjamin-Julien Kempin bekam nun ordentlich zu tun, konnte das 3:6 durch Robert Samuel aber nicht verhindern (77.). Zuvor erhöhte Pinnows Kevin Langbecker mit einem schönen Fernschuss in den Winkel das Ergebnis (2:6, 75.).

Während der SV 90 mit dem Großteil des Spiels sehr zufrieden sein darf und durch zwei Auswärtssiegen und sechs Punkten in der Tabelle gut dasteht, ist Britz eines von drei Teams in der Landesklasse Nord, die noch keinen Punkt einfahren konnten.

SV 90 spielte mit: Kempin, Wilke, Theel, Schartow, Martini, Schmock, Langbecker, Bayani, Neßler (69. Hilges), Höfert (76. Kriese), Badji (48. Hermann)